Ein einzigartiges Erlebnis zwischen einer beeindruckenden Landschaft und gelebter IPA-Freundschaft
Vom 26. bis 29. Mai 2025 durfte ich die IPA Österreich bei Färöer-Islands on Patrol 2025 auf den atemberaubenden Färöer-Inseln vertreten. Insgesamt waren zehn Nationen bei diesem internationalen Treffen junger Polizeikräfte dabei: Österreich, Deutschland, Belgien, Niederlande, Großbritannien, Irland, Island, Finnland, Schweden und Norwegen.
Anreise & Ankommen
Meine Anreise führte mich am 25. Mai von Wien über Kopenhagen auf die Färöer. Schon bei der Ankunft wurde ich herzlich von Jan Fossaberg, dem Vorsitzenden der IPA Dänemark, empfangen. Jan ließ es sich nicht nehmen, mir gleich einen ersten Eindruck der Inselwelt zu vermitteln – inklusive kurzer Inselrundfahrt.
Tag 1: Polizeialltag und erste Einblicke
Der erste Seminartag startete mit der Abholung unserer deutschen Kolleginnen und Kollegen vom Flughafen. Trotz typisch färöischen Wetters wurde uns ein abwechslungsreiches Programm geboten: eine kleine Inseltour, Fahrten durch beeindruckende Unterwassertunnel – darunter auch ein weltweit einzigartiger Tunnel mit Kreisverkehr –, und sogar eine Mitfahrt im Streifenwagen.
Später erhielten wir eine umfassende Vorstellung der färöischen Polizei: Auf den 17 bewohnten Inseln gibt es vier Polizeidienststellen, insgesamt 94 Polizistinnen und Polizisten, sowie vier Polizeidiensthunde. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen in der Polizeistation – eine hervorragende Gelegenheit für Austausch und internationale Vernetzung.
Tag 2: Action, Austausch und Adrenalin
Nach einem gemeinsamen Frühstück auf der Polizeiinspektion tauschten wir Patches und Mitbringsel aus und erhielten eine Führung durch die Polizeiinspektion. Danach ging es mit dem Bus bei traumhafter Aussicht zur Shooting Range, wo wir verschiedene Waffen testen durften – darunter die P320, MP5 und M/10.
Ein besonderes Highlight folgte am Nachmittag: Mit einem Rettungsboot ging es hinaus aufs Meer – und von dort aus wurden wir, wie bei einer Rettungsübung in einen Helikopter gehoben! Der anschließende Rundflug über die Inselgruppe war spektakulär und wurde sogar noch von einem Regenbogen gekrönt – ein unvergesslicher Moment.
Tag 3: Natur, Kultur und Geburtstag
Der dritte Tag bot erneut eine beeindruckende Mischung aus Natur und Polizeiarbeit. Bei einer Bus-Tour mit zahlreichen Fotostopps erlebten wir die landschaftliche Schönheit der Färöer hautnah. Es folgten eine Vorführung der Hundestaffel, sowie eine Besichtigung der Radiostation und den darin befindlichen Bunkern.
Zum Mittagessen wurden uns traditionelle färöische Speisen in einem kleinen Dorf nahe eines idyllischen Strandes serviert. Nach einem kurzen Stopp an einem imposanten Wasserfall ließen wir den Abend in der lokalen OY Brauerei ausklingen – inklusive der Übergabe der österreichischen Gastgeschenke an Jan Fossaberg, den Polizeikommandanten und dem IPA-Präsidenten Dänemarks Michael Boolsen.
Angestoßen wurde dann um Mitternacht: Ich durfte meinen Geburtstag gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa feiern – ein unvergesslicher Ausklang dieses besonderen Tages.
Tag 4: Abschied und Rückflug
Am 29. Mai hieß es Abschied nehmen. Nach einer herzlichen Verabschiedung trat ich die Heimreise an – im Gepäck viele neue Kontakte, bereichernde Erfahrungen und unvergessliche Erinnerungen.
Fazit:
Färöer-Islands on Patrol 2025 war nicht nur ein beeindruckendes polizeiliches Austauschprogramm, sondern auch ein Ausdruck gelebter IPA-Kameradschaft. Ich bin dankbar, dass ich Österreich bei diesem besonderen Treffen vertreten durfte.
Servo per Amikeco,
Julia Michalka

